Warum ich antrete
Vier Themen, quer zur Fraktionslogik.
Ich kandidiere, weil ich glaube, dass die politischen Entscheide, die mich als Unternehmer und als Bürger am stärksten betreffen, häufig ohne genug unternehmerische Praxis getroffen werden. Nicht, weil im Kantonsrat schlechte Leute sitzen — sondern weil bestimmte Perspektiven dort schlicht seltener vertreten sind, als sie es sein sollten.
Was ich mitbringe.
Sieben Jahre Aufbau eines Medtech-Unternehmens. Bewilligungsverfahren beim Bund, in Deutschland und in den USA. Verantwortung für 27 Arbeitsplätze im Kanton Luzern. Die Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn eine Regel wirklich Patienten schützt — und wie es sich anfühlt, wenn eine Regel niemanden schützt, aber trotzdem Ressourcen bindet.
Warum unabhängig.
Die Themen, die mich hertreiben, verlaufen quer zu den Parteilinien. Ich möchte nicht Fraktionsgeschäft betreiben, sondern zu vier klar umrissenen Themen substantiell arbeiten. In einer bürgerlich-liberalen Fraktionsgemeinschaft (FDP, GLP, gegebenenfalls Die Mitte) sehe ich die natürlichen Kooperationspartner — ohne mich in eine Fraktion einbinden zu lassen.
Was Unabhängigkeit kostet.
Weniger Ressourcen, weniger Rückhalt, weniger Sitzungen im Vorfeld. Ich sage das offen, weil ein Kandidat, der nur die Vorteile der Unabhängigkeit nennt, entweder etwas verschweigt oder etwas verkennt.
Was ich verspreche.
Ich verspreche nicht, den Kanton umzubauen. Ich verspreche vier Themen, konkret abgesteckt. Wenn ich in der ersten Legislatur zu diesen vier Themen substantielle Arbeit leisten kann, war es die Zeit wert — mir und Ihnen.